Historie

Nach dem Studium wirkte der Träger im Schwerstbehindertenbereich der freien Wohlfahrtspflege und entwickelte dort u.a. ein Konzept zur weitestgehenden selbständigen Lebensführung für Menschen mit psychischen und physischen Behinderungen. Hiernach konzipierte er im Rahmen der ambulanten Pflege zukunftsweisende Modelle für die soziale Unterstützung der Betroffenen.

Durch die Übernahme der Heimleitung der stationären Altenhilfeeinrichtung eines Landesverbandes der freien Wohlfahrtspflege konnten sozial inhaltliche Maßstäbe gesetzt werden. Persönliche Ziele waren insbesondere, den Bewohnern das Recht auf Selbstbestimmung zu erhalten und die Privatsphäre als das höchste Gut zu betrachten.

Die Erkenntnis, diese selbst gesteckten Ziele als Mitarbeiter einer großen Organisation auch langfristig nicht erreichen zu können, bewogen Herrn Havighorst nach einigen Jahren, das Unternehmen zu verlassen und mit selbständiger Beratungsleistung die konzeptionelle Gestaltung von Pflegeeinrichtungen voranzutreiben.
Schließlich entstand aus diesen Konzepten die Idee zum Aufbau einer eigenen Einrichtung: das Ferdinand Dienst Haus. Im Dezember 1997 wurden die notwendigen Schritte eingeleitet. Planung der Senioreneinrichtung, Standortwahl, Genehmigungsverfahren beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe und die Finanzierung.

Der Baubeginn war noch im Jahre 1999. Schon im Oktober 2000 wurde der Rohbau fertig gestellt und das Richtfest konnte gefeiert werden. In 2001 begann der Innenausbau, und die Pläne von 80 Zimmern, einer professionellen Küche, Wohnbereich, Gemeinschaftsräume, Hausrestaurant, Bürotrakt, Tiefgarage und und und … wurden Wirklichkeit.

Das Personal wurde sorgfältig ausgewählt. Die Ideen, Konzepte und Leitsätze des Hauses wurden weitergegeben und geschult und so entstand eine Organisation, die besser ist als andere. Im Dezember 2001 zogen dann die ersten Bewohner ein.

Pflegeleitbild

Die Qualität pflegt mit 

Unser wichtigstes Ziel ist es unsere Bewohner so zu betreuen, dass sie sich in allen Aktivitäten des täglichen Lebens sicher fühlen und diese auch weiterhin ausführen können.

Menschlichkeit, Kompetenz und Hilfe zur Selbsthilfe sind unsere Leitmotive. Wir arbeiten mit dem Bewohner, nicht an ihm. Trotz aller Qualitätsvorgaben haben die Wünsche des Bewohners Priorität, die wir durch eine fachgerechte Bezugspflege, angelehnt an das Pflegemodell von Monika Krohwinkel, erfüllen. Wir sehen den Menschen unabhängig seiner Herkunft, Religion oder Weltanschauung als ganzheitliches Wesen, untrennbar aus Körper, Geist, Seele und Umwelt. Durch die Bezugspflege sind dem Bewohner vom ersten Tage an zwei Pflegekräfte zugeordnet, die für alle Belange des Bewohners zuständig sind. Sie sind hauptverantwortlich für den Pflegeprozess, unterstützen die Kooperation zu externen Stellen wie Ärzten, Logopäden, Krankengymnasten und Therapeuten sowie Angehörigen.

Die Herausforderung den wachsenden Qualitätsanforderungen gerecht zu werden, stellen wir uns. Qualitätssicherung ist für uns ein wichtiger Bestandteil professioneller, ganzheitlicher Pflege. Wir verpflichten uns zur Weiterentwicklung und Verbesserung unseres Pflegekonzeptes, unserer Pflegemethoden und -techniken. Wir sehen es als selbstverständlich an, unser Wissen durch Fort- und Weiterbildungen auf dem neuesten Stand zu halten, Stillstand heißt für uns Rückschritt. Wir setzen uns mit unserem täglichem Tun kritisch auseinander und sind dem Neuen gegenüber aufgeschlossen. Wir beachten die gesetzlichen Vorgaben aus dem Arbeits- und Sozialrecht. Ein Qualitätszirkel arbeitet ständig an Verbesserungen unserer Arbeitsmethoden um höchste Effizienz und Zufriedenheit bei unseren Bewohnern und Mitarbeitern zu erreichen.

Unsere Mitarbeiter genießen umfangreiche Schulungen in den Bereichen Krankheitslehre, Qualitätsmanagement, Mitarbeiterführung, Sozialwissenschaften und mehr. Wir schaffen die Voraussetzungen dafür, daß unsere Dienstleistungen transparent und überprüfbar nicht zuletzt auch für uns selbst sind. Um dies zu erreichen, führen wir eine ausführliche Dokumentation über unsere Tätigkeiten. Die Dokumentation dient auch dem Informationsaustausch der an der medizinischen und pflegerischen Versorgung beteiligten Personen und fördert so die Einheitlichkeit, Kontinuität und Effizienz der Gesamtversorgung

Sprechen Sie mit uns – wir freuen uns Sie über unsere Arbeit umfangreich zu informieren.

palliative Versorgung

Begleitung und Betreuung am Lebensende

Mit dem demographischen Wandel in Deutschland ist ein zunehmender Bedarf an Palliativversorgung zu erwarten. Mit der Zunahme alter und hochbetagter Menschen und der Abnahme von jüngeren Bevölkerungsgruppen werden immer mehr Menschen in unserer Pflegeeinrichtung versorgt und irgendwann dort auch das Lebensende erleben.

Damit ist der Umgang mit Sterben und Tod eine der Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unserer Einrichtung. Unheilbar kranke und sterbende Bewohnerinnen und Bewohner benötigen zum großen Teil eine Palliativversorgung, um Symptome und andere Probleme zu lindern.

Alle Bewohnerinnen und Bewohner, die unter den entsprechenden Symptomen und Problemen leiden, haben einen Anspruch auf eine palliativmedizinische Versorgung. Die Aufgabe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschränkt sich nicht nur auf die – eine angemessene medizinische Versorgung ergänzende – Grund- und Behandlungspflege.

Die Betreuung und Begleitung von Menschen am Lebensende erfordert eine hohe Sensibilität für die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Betroffenen; für die jeweils bestehenden und sich im Verlauf der Begleitung nicht selten verändernden Vorstellungen eines guten und erfüllten Lebens am Lebensende.

Wir als Einrichtung möchten die Bedürfnisse schwerstkranker und sterbender Menschen besonders in den Blick nehmen. Im Vordergrund steht die umfassende pflegerische und medizinische Begleitungen bis zum Lebensende sowie die Betreuung der Hinterbliebenen.

Heimbeirat

Der Bewohnerbeirat ist das zentrale Mitwirkunsgremium in unserer Einrichtung. Durch Ihn wirken die Bewohner in Angelegenheiten des Heimbetriebs, wie Aufenthaltsbedingungen, Heimordnung, Verpflegung und Freizeitgestaltung mit.